Payment-Anbieter

Wenn wir hier von Online Shops reden so meinen wir den Versandhandel. Je nach verkauften Produkt sind die Margen dort nur sehr gering. Von daher können auch nur solche Payment Systeme genutzt werden, bei denen Gebühren zwischen 1 % und 2 % üblich sind.

Vergleich Transaktionen populärer Payment Systeme für Online-Shops


Bezahlart Shop-Verbreitung Käufer-Nachfrage Auto-Prozesse Ausfall-Sicherheit
Kauf auf Rechnung xxx xxx x xx
PayPal xxx xxx xxx xxx
Kreditkarte xx xx xxx xxx
Sofortüberweisung xx xx x xxx
Vorkasse xx x x xxx
SEPA Lastschrift xx x xx xx
Klarna Rechnung xx x xxx xxx
Santander Rechnung x x xx xxx
Amazon Payments x x xx xxx
Ratenkauf x x xx xxx
giropay x x x xxx

Die Bedeutung verschiedener Payment-Systeme für Ihren Webshop

Um einen wenigstens im Ansatz ausgewogenen und fairen Vergleich zwischen den teilweise sehr unterschiedlichen Payment-Systemen zu ermöglichen, ist es notwendig, die gleichen Kriterien bei allen zu verwenden. Nach umfangreichen Diskussionen haben wir uns für die folgenden vier Kriterien entschieden:

Wie verbreitet sind die einzelnen Bezahlsysteme in deutschen Webshops. Wie attraktiv ist die Bezahlung für die Käufer, d. h. wie wichtig ist es für den Händler, genau diese Bezahlart anzubieten. Inwieweit können die nachgelagerten Prozesse (Zahlungszuordnung, Gutschriften, Buchhaltung) vollständig automatisiert abgewickelt werden. Wie groß ist die Gefahr von Ausfällen. Bei Kauf auf Rechnung und der Lastschrift wird dabei unterstellt, dass ein vernünftiges Risiko-Management vorhanden ist.

Alle Angaben wurden von uns nach besten Wissen und Gewissen recherchiert, trotzdem können wir nicht ausschließen, dass ein anderer Gutachter an der einen oder anderen Stelle möglicherweise eine andere Gewichtung vorgenommen hätte.

Einige Payment-Systeme fehlen in diesem Vergleich

Wir haben uns auf die aus unserer Sicht wichtigsten Bezahlsysteme beschränkt. Besondere Bezahlsysteme wie z.B. Nachnahme, wurden nicht berücksichtigt. Beim abgesicherten Rechnungskauf gibt es inzwischen gut ein halbes Dutzend verschiedener Anbieter mit unterschiedlichen Konditionen sowie teilweise sehr umfangreichen und limitierenden Vertragsbedingungen. Wir haben uns bei unserem Vergleich daher auf zwei Anbieter beschränkt.

Transaktionskosten sind nicht alles

Sofortüberweisung ist in fast allen Preisklassen der preiswerteste Anbieter? Noch dazu ohne Zahlungsausfälle? Super, dann brauche ich ja nur diesen einen Payment-Anbieter, oder? - Nein, so einfach ist es dann doch nicht. Sofortüberweisung ist ein gutes Beispiel, wie diffizil die Wahl der richtigen Payment-Kombination sein kann. Natürlich ist der Anbieter im Bereich der Transaktionskosten ein echter Preisknüller, trotzdem werden Sie genug Kunden finden, die keinesfalls bereit sind, ihre EC-Karten Pin auf einer Webseite einzugeben. Es müssen also auch Alternativen geschaffen werden: PayPal beispielsweise sollte bei keiner Payment-Kombination fehlen. Noch wichtiger ist nur der Kauf auf Rechnung, egal ob Sie diesen selber abwickeln und die Interaktion mit Ihren Kunden zu 100 % kontrollieren oder ob Sie einen Full-Service Anbieter wie Klarna oder Santander wählen.

Der Weg zum Payment Service Provider

Machen Sie nicht den Fehler zu denken, mit Diensten wie beispielsweise Moneybookers oder Paypal decken Sie auch direkt die Zahlart Kreditkarte ab: Viele Kunden bezahlen mit Vorliebe direkt per Kreditkarte, also ohne Umweg und zusätzliche Anmeldung bei einem Payment-System. Um Lastschriften und Kreditkarten sowie weitere Zahlungsmöglichkeiten anbieten zu können, kommen Sie um einen Payment Service Provider kaum herum.

Der Vorteil hier: Sie haben mit Buchungen, Stornobearbeitungen und Inkasso in der Regel nichts zu tun und können sich voll auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.